I. Ziele des Veranstalters

Die Workcamps organisiere ich mit dem Ziel auf dem Grundstück meiner Familie eine Basis für ein Lebensraumprojekt zu schaffen. Auf der 4.000qm Grundstücksfläche sollen Wohnräume, Werkstätten, Sozial- und Lebensbereiche entstehen. Auf dem angrenzenden Ackerland von 13.500qm soll ein Forschungsfeld für Ökolandbau nach Permakultur-Ansätzen entstehen. Auch Stelzenhäuser für Gäste sind geplant.

Derzeit befindet sich das "Irie-Island-Projekt" noch in den Kinderschuhen. Mit den ersten Workcamps konnten bereits wichtige Punkte, wie z.B. der Bau eines Holzlagers und einer Komposttoilette realisiert werden. Auch werterhaltende Arbeiten an den Gebäuden und im Garten sind bereits im Gange.

Die anfallenden Aufgaben sind vielseitig und zu umfangreich, um sie allein zu bewältigen. Einem Impuls aus meinem Freundeskreis folgend, habe ich im Frühjahr 2015 begonnen meine Workcamps zu veranstalten. Es ergeben sich Aufgabenfelder in Bereichen wie: Gartenpflege und -gestaltung, Instandhaltung bestehender Werte, Einrichtung einer Holzwerkstatt, Errichtung kleinerer Holzbauten, Rück- und Ausbau eines Bauwagens und noch weitere.

Der Bauwagen wird das Herzstück des Projekts und zentraler Ort für Workshops wie: Bau eines Lehmbackofens, Baumhausbau, Kräuterkunde für Kinder und Erwachsene, Yogakurse. Vieles weitere wird sich durch die Wünsche und Bedürfnisse der Teilnehmer noch ergeben.

Strittmatters Zitat; "Es ist ein weites Feld" trifft aus dieses Projekt 100%ig zu.

 

II. Wünsche an die Teilnehmer (Rechte und Pflichten)

Mein Wunsch ist es mein Wissen, meine Zeit und mein Lebensgefühl mit anderen Menschen zu teilen. Damit dies möglich ist, liegt mir eine allgemeine Rücksicht gegenüber meinen Großeltern besonders am Herzen. Die beiden haben das Fundamet geschaffen, auf dem ich meinen Lebenstraum verwirklichen kann. Sie leben recht abgeschieden. Wenn wir uns auf Ihrem Grundstück bewegen, ist es das wichtigste, dass die beiden sich dabei wohl fühlen und uns auch in Zukunft willkommen heißen.

Ich wünsche mir auch, dass ihr den Alltag in diesen Tagen hinter euch lassen könnt. Sollte das nicht möglich sein, ist es vielleicht gerade wichtiger den Alltag und die damit verbundenen Aufgaben anzugehen. Die selbe Verpflichtung habe auch ich, was schon mal zu einer Verschiebung der Veranstaltung führen kann. Da die Camps regelmäßig in Intervallen von 14 Tagen stattfinden, dauert der Aufschub auch nicht lang.

Der Respekt vor dem was meine Großeltern aufgebaut haben, die bewusste und aktive Teilnahme an den Workcamps und die Gestaltung einer guten Zeit für alle, sind die Bedingungen, die ich an die Teilnehmer stelle.

Fachkenntnisse sind nicht erforderlich, sondern sollen Stück für Stück vermittelt werden. Fachkräfte können nach Absprche und bei rechtzeitiger Zusage ganze Aufgabenbereiche übernehmen und ihr Wissen mit anderen Menschen teilen.

Da es sich um eine Privatveranstaltung handelt, ist jeder selbst für seinen Versicherungsschutz verantwortlich. Aus eigener Erfahrung sind Ruhe und Konzentration bei der Arbeit die beste Unfallprävention.

Aus der Teilnahme an den Workcamps ergeben sich keinerlei Rechtsansprüche, auf geschaffene Werte, spätere Projekte und Arbeiten von Frank Schultz. Das Workcamp basiert allein auf dem Gedanken des gegenseitigen Wissenstransfers und des Verlebens einer angenehmen Zeit.

Trotzdem ist es so, dass der Kreis von Workcamp Teilnehmern der erste ist, in dem ich mich gezielt nach Menschen umschaue, die einen festen Kern für dieses Lebenstraumprojekt bilden sollen und werden.

 

III. Kosten für die Teilnahme

Derzeit beschränken sich die Teilnehmerkosten auf die Finanzierung der An- und Abreise und es gemeinsamen Lebensmittelbedarfs (Tagespauschale 7,50€ p.P.). Bei der Vermittlung von Fahrgemeinschaften helfen wir gern. Zu einem späteren Zeitpunkt sind fachbezogene und kostenpflichtige Workshops (z.B. Baumhausbau, Garten- und Landschaftsgestaltung und YogaCamps) geplant.

 

IV. Die Ausgangssituation und die Aussichten

Das Grundstück befindet sich im Herzen der Natur, in der Nähe von Boitzenburg. Die Grenze zu Mecklenburg ist keine 10km entfernt und auch die Feldberger Seen Landschaft ist nicht weit. Von Berlin-Neukölln sind es nur zwei Fahrstunden Richtung Norden.

Meine Großeltern Leben bereits seit 40 Jahren in Buchenhain und sind mit Ihren 90 Lebensjahren nicht mehr in der Lage das 4.000qm Grundstück zu pflegen und in Stand zu halten.

Die wenige Zeit, die mir momentan zur Verfügung steht, reicht nicht aus, um die anfallenden Arbeiten allein zu bewerkstelligen. Dies wiederum brachte mich auf die Idee mit den Workcamps. In Abständen von 14 Tagen treffe ich mich mit bis zu 6 offenherzigen Menschen für ein verlängertes Wochenende in der Natur. Über die Baustelle rollen seichte ReggaeBeats, gekocht und gegessen wird ausschließlich vegan, sogar Filmabende im Schuppenkino sind möglich.

Das Arbeitsklima ist so entspannt und konzentriert wie möglich, damit Unfälle vermieden werden und neues Wissen gut verarbeitet werden kann.

Stück für Stück übergibt mir mein Großvater mehr Raum, um die Realisierung meines Traums anzugehen. Auch die Verantwortung und damit verbundene Aufgaben liegen somit in meiner Hand. Mit der Zeit sind aus dem Stellplatz für einen Bauwagen, ein Platz für eine Komposttoilette, ein riesiges Carport zur Holzlagerung und die komplette Werkstattumgestaltung geworden.

Langfristig ist es mein Wunsch eine Lebensgemeinschaft auf einen möglichst autarken Hof mit Bio-Veganer-Landwirtschaft, angeschlossenem Baumhaus-Hotel und eigenem Zimmereibetrieb mit 2 Ausbildungsplätzen zu verwirklichen. Schon jetzt freue ich mich auf die Ideen und Impulse, die diesen Traum weiter beleben werden.

 

V. Erste bildliche Eindrücke

 

und weitere werden folgen. Wenn du Interesse an einer Workcampteilnahme hast, dann nutze einfach das Kontaktformular. Aktuelle Infos gibt es künftig auch bei Facebook: https://www.facebook.com/Irie.Island.Uckermark.

 

VI. Langfristige Ziele

Als langfristiges Ziel wird ein kooperativer Landwirtschaftsbetrieb gegründet. Eine feste Gruppe wird die anfallenden Aufgaben gemeinschaftlich angehen, um für sich selbst und andere eine Quelle für bio-vegane Lebensmittel zu schaffen.

Desweiteren ist eine Kindertagespflege mit eigenem Spielplatz geplant und vieles weitere wird sich aus den Impulsen der Gruppe ergeben.

Seit dem Herbst 2016, ist das Ackerland vom konventionell bewirtschafteten Boden abzutrennen. Jetzt geht es darum wieder Flurstreifen anzupflanzen und über einen Zeitraum von 2-3 Jahren den Boden zu regenerieren und für den Ökolandbau nutzbar zu machen.

VII. Workshop-Angebote 2017:

Auf Grund der Gesundheitlichen Situation meiner Großeltern sind vorerst keine Workcamps geplant. Für unser YogaCamp können wir auf das Gelände des Landhaus "Arnimshain" ausweichen.


09. - 17. Juli: Yoga-Camp mit Sandro Schott.

Wir beginnen am Morgen mir ca. 40 min Yoga-Geschichte und -Theorie und einem 20 minütigem Set, dass sich die 7 Tage wiederhohlt und ein Grundbaukasten zum weiterüben sein soll.
Den Tag verbringen wir mit freien Aktivitäten, werden die Badeseen der Umgebung erkunden, ich werde Holzworkshops anbieten und wir werden uns gesund und vegan ernähren.
Am Abend findet die 2 stündige Yoga-Session statt, die Hauptteil der Yogaarbeit sein wird. Beim Abendessen und am Lagerfeuer wird es Zeit und Raum für Fragen und angenehme Gespräche geben.